Frühling
Entwicklungshunger, Potenziale erkennen, Neugier, Vision und Ausrichtung.
Hey,
ich bin Niki!
Pädagogin. Rebellin. Wegbegleiterin.
Ich bin staatlich ausgebildete Pädagogin und ehemalige Lehrerin, geschult in Atemarbeit, Deeskalation, Antigewalttraining, Prozessbegleitung und Kommunikation. Und im Herzen eine Rebellin mit einem ziemlich feinen Radar für gesellschaftlichen Bullshit. 2021 habe ich meine Verbeamtung gekündigt. Sicherer Job, sichere Pension, ziemlich vernünftiges und anerkanntes Leben. Wollte ich tief in mir drin aber nicht. Denn während nach außen alles stimmte,
verschwand innen immer mehr meine Lebensenergie. Heute lebe ich überwiegend im Van, arbeite mit Frauen, bin ziemlich oft irgendwo draußen unterwegs und gestalte mein Leben nach meinen eigenen Spielregeln. Nicht immer vernünftig, auch nicht immer bequem. Aber verdammt gerne auf meine ganz eigene Art wirksam, selbst gewählt und fühlbar lebendig.
Mein warum & mein Beitrag
Wir leben in einer Zeit wachsender psychischer Überforderung, digitaler Dauerreizung, gesellschaftlicher Polarisierung und emotionaler Instabilität. Immer mehr Menschen wirken nach außen hin stark, tragen jedoch innerlich eine erdrückende Last.
Mich interessiert nicht, wie wir uns noch besser optimieren. Die Schule der weiblichen Souveränität ist mein aktiver Beitrag für unsere aktuelle Gesellschaft mit ihren neuen Anforderungen. Mich interessiert das, was passiert, wenn Frauen aufhören, sich kleiner, leiser und unkomplizierter zu machen, um dazuzugehören. Wenn eine Frau aufhört, aus Angst vor Ablehnung und Abwertung zu schrumpfen, und lernt, sich ernst zu nehmen, ihre Intuition und ihren Körper wieder als Orientierungssystem zu nutzen, verändert sich nicht nur ihr Leben. Sie verändert Beziehungen. Familien. Teams. Unternehmen. Freundschaften.
Und ja: Ich glaube, dass wir davon ziemlich dringend mehr gebrauchen können. Wir brauchen Frauen, die nicht mehr um Erlaubnis bitten und sich zurücknehmen, sondern die mit Mitgefühl und klarer Haltung ihren Platz in der Gesellschaft einnehmen.
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
— Albert Einstein
Warum ich den natürlichen Zyklus lehre
Unsere Gesellschaft liebt lineare Leistung: konstant produktiv, belastbar, fokussiert und jeden Tag ungefähr gleich gut drauf.Die Natur kennt das nicht. Sie kennt Rhythmen. Wachstum, Kreativität, Kraft, echte Regeneration. Sie entstehen selten unter dauerhaftem Druck, sondern im Wechsel zwischen Aktion und Ruhe, zwischen Aufbruch und Innenkehr. In meiner Arbeit geht es daher darum, die biologischen Prinzipien des Lebens wieder zu verstehen, ihnen zu vertrauen und zu folgen.
Mein Weg zur Echtheit
Mit 13 bekam ich die Pille verschrieben, damit sich meine ungleich entwickelte Brust „anpasst“. Ich lernte früh: Mit meinem Körper stimmt etwas nicht. Mit 17 Jahren ließ ich ihn auf Kosten der Krankenkasse operativ anpassen. Mit 31 ließ ich die Implantate ersatzlos entfernen. Fast zwanzig Jahre hat es gebraucht, bis ich verstanden habe, wie selbstverständlich ich meinen eigenen Körper durch die Augen anderer betrachtet hatte.
Es geht mir ausdrücklich nicht darum, Schönheitsoperationen zu verurteilen. Mich beschäftigt eine ganz andere Frage: Treffe ich eine Entscheidung aus meiner eigenen Wahrnehmung heraus? Oder weil ich irgendwann gelernt habe, anders sein zu müssen, um richtig zu sein? Diese Frage stelle ich mir heute nicht nur bei meinem Körper. Sondern bei Beziehungen, Arbeit, Kommunikation…eigentlich überall dort, wo die Gedanken anderer ziemlich laut werden.
Nach einem Jahr in Australien wusste ich zum ersten Mal, wie sich Lebendigkeit und Eigenverantwortung für mich anfühlt. Zurück im deutschen Alltag wurde alles plötzlich eng. Dieselben Gespräche. Dieselben Routinen. Dieselben Beschwerden. Außen schien alles gleich geblieben. Innen wurde ich einsam.
Da habe ich begriffen, wie befremdlich unser System oft ist. Rückblickend beschäftigt mich daran vor allem eine Frage: Woran genau sollte ich mich eigentlich anpassen? Das war einer der Momente, in denen ich begann, nicht mehr nur mich selbst infrage zu stellen, wenn etwas in mir rebellierte. Sondern auch das Umfeld, in dem diese Rebellion entstand. Genau deshalb schaue ich in meiner Arbeit nicht nur auf generelles Verhalten, sondern dorthin, wo Kompensations- & Vermeidungsstrategien entstanden sind.
Ich ging meinen akademischen Weg, forschte an Doktorarbeiten über Burnoutprävention mit, unterstützte Angebote für verschiedene marginalisierte Gruppen, arbeitete mit vollem Einsatz im Schuldienst, initiierte Aufklärungsprojekte und nutzte jeden Freiraum, den das System ließ, um Bildung gerechter, lebendiger und persönlicher zu gestalten.
Bis dieser Freiraum irgendwann ziemlich klein wurde.
Als ich auf Instagram offen über den weiblichen Zyklus sprach, zitierte mich die Bezirksregierung. Der Vorwurf: „Wahrnehmungsstörung und fehlende Rollenklarheit als Dienerin des Staates.“ Man sagte mir, ich hätte viel Respekt unter Kolleg:innen und Schüler:innen verloren. Die Grenze zwischen meiner Rolle als Lehrerin und meinem privaten Auftreten spielte in dieser Bewertung keine Rolle.
An diesem Punkt wurde mir etwas unangenehm klar:
Ich konnte junge Menschen nicht dazu ermutigen, ihrer eigenen Wahrnehmung und ihren individuellen Kompetenzen zu vertrauen, während ich es selbst nicht tat. Also traf ich eine Entscheidung, die auf dem Papier ziemlich unvernünftig war: Anfang 2021 kündigte ich meine Verbeamtung. Dieser Schritt war kein Schnellschuss und kein Rückzug, sondern eine Neuausrichtung. Ich arbeitete freiberuflich in der Anti-Gewalt- und Deeskalationsarbeit an Schulen und veranstaltete 2022 schließlich mein erstes Surf-Retreat für Frauen am Atlantik. Zwischen Gezeiten, Atemarbeit und Körpererfahrung entstand fast beiläufig die Grundlage meiner heutigen Arbeit in der Erwachsenenbildung.
Heute begleite ich Frauen dabei, sich selbst treu zu bleiben und Vorbild und Inspirationsquelle zu sein. Nicht nur dann, wenn es leicht ist. Sondern gerade dann, wenn Integrität etwas kostet.
Wertekompass
Wissen mit Wirkung.
Meine pädagogische Haltung trifft auf somatische Praxis: fundiert genug für den Kopf, feinfühlig genug für den Körper.
Lehrerin aus Überzeugung
Trainerin & Expertin
Das ist Mila, die Anti-Gewalt-Hündin
An meiner Seite begleitet mich Mila, eine ausgebildete Begleithündin. Sie folgt mir auf Schritt und Tritt und verfügt über ein außergewöhnliches Gespür für Stimmungen und Befindlichkeiten. Sie ist ruhig und präsent, wenn es die Situation braucht, unbeschwert und lebendig, wenn Leichtigkeit gefragt ist.
Diese natürliche Feinfühligkeit macht Mila zu einer wertvollen Konstante in meiner Arbeit: Sie schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre und reagiert intuitiv auf das, was gerade gebraucht wird. Gleichzeitig lebt Mila ihre eigene Balance zwischen Nähe und Eigenständigkeit. Ein kleines, aber treffendes Sinnbild für das, wofür auch ich stehe: Selbstbestimmung und Verlässlichkeit schließensich in keinster Weise aus. Vielleicht begegnest du ihr schon bald persönlich.
Nikis Denkschule
Nikis Leseliste
„Leben ist das Seltenste der Welt. Die meisten Menschen existieren nur.“
„Wir sind alle im Rinnstein — aber manche von uns schauen zu den Sternen.“
– Oscar Wilde
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