Wir verbringen über zehn Jahre in der Schule. Aber kaum jemand hat uns beigebracht, wie wir unserer Willenskraft entsprechend handeln und in einer so komplexen Welt gefühlvoll lebendig bleiben.
Kaum jemand zeigt uns Frauen, wie wir unterschwellige Kontrolle erkennen, souverän Ja oder Nein sagen und fest in uns selbst verankert bleiben. Selbst dann, wenn wir damit Harmonie stören. Stattdessen lernen wir zu funktionieren: Leistung zu bringen, Erwartungen zu erfüllen, Disharmonie aufzufangen und uns an die Gedanken anderer anzupassen. Das ist der Grund, warum wir tief im Inneren zwar genau wissen, was richtig für uns ist, aber trotzdem nicht nach diesem Kompass handeln. Genau hier setzt mein Ansatz an: eine Schule der Souveränität, für Frauen, die ihr Leben in die eigene Hand nehmen.
Fragen über Fragen- Lass uns mal kurz spazieren gehen.
Meine Entscheidung

Ich habe meinen sicheren Job als Beamtin nicht gekündigt, weil ich ungern Lehrerin war und erst recht nicht wegen meiner Schüler:innen. Sondern weil ich das, woran ich glaube, im alten System nicht mehr unterbringen konnte.
Denn was hier geschieht, bleibt nie bei einer einzelnen Frau. Es verändert, wie sie Beziehungen führt, wie sie arbeitet, Grenzen setzt, echte Verantwortung übernimmt und falsche zurückgibt. Es verändert, wie sie der Welt begegnet. Aus diesem Gedanken ist das Jahr der Souveränität entstanden.
Highlights
Der organische Lehrplan
Du lernst, Natur, Körper und gesellschaftliche Prägungen klar wahrzunehmen und aus dieser Klarheit heraus zu beobachten. Du verstehst, warum du oft anderen mehr vertraust als dir selbst, und erkennst emotionale Überverantwortung als erlerntes Muster. Dein Körper wird wieder zum Orientierungssystem. Nervensystem, Zyklus und Intuition sprechen eine Sprache, die du neu zu verstehen lernst.
So bekommen Erfahrungen plötzlich einen tieferen Sinn, den du immer gespürt, aber nie einordnen konntest.
Wir treffen uns in der Regel wöchentlich live auf Zoom für mindestens 1 1/2h: Theorie, Körperarbeit und Austausch greifen ineinander. Dazwischen vertiefst du das Gelernte mit Journaling und kleinen Alltagsübungen, begleitet im Kollektiv-Chat.
Die Natur, deinen Körper und gesellschaftliche Systeme verstehen lernen, um dir selbst wieder zu vertrauen.
Der Frühling ist die Zeit des Erwachens. Pflanzen richten sich nicht zufällig nach oben aus, sie folgen inneren Rhythmen und Bedingungen, die Entwicklung ermöglichen. Auch du besitzt ein inneres Orientierungssystem, bewusst wie unbewusst. Dieses Modul legt das Fundament, um es wieder wahrzunehmen und ihm zu vertrauen.
Natur als Lehrmeisterin
Weibliche Biologie verstehen
Gesellschaft verstehen
Dich selbst verstehen
Hier geht es nicht darum, noch mehr Wissen anzuhäufen. Sondern darum, plötzlich zu verstehen, warum du so oft gegen das gehandelt hast, was du eigentlich längst gespürt hast. Du erlebst die ersten dieser seltenen Momente, in denen Dinge, die vorher unverbunden schienen, plötzlich zusammenfallen: „Fuck. Das habe ich mein Leben lang gespürt.“ Du erkennst immer schneller, wann du dich selbst verlässt – und beginnst, deiner eigenen Wahrnehmung wieder zu vertrauen.
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Sichtbarkeit, Mut und die Verwandlung von der Online-Gruppe zur echten Gemeinschaft
Sechs Wochen. Zwölf Frauen. Eine gemeinsame Aufgabe, die ich euch erst verrate, wenn es so weit ist. Ihr werdet gemeinsam etwas erschaffen, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen, lachen, fluchen und vermutlich aneinandergeraten. Es wird sichtbar werden, wer Raum einnimmt, wer ihn abgibt, wer führt, wer sich zurückzieht und was passiert, wenn du aufhörst, darauf zu warten, dass dir jemand die Erlaubnis oder die Anweisung gibt, deinen Platz einzunehmen.
Was online begann, findet dann beim Retreat in Frankreich seinen Höhepunkt. Was genau passiert, steht bewusst nicht auf dieser Website.
Manche Erfahrungen funktionieren nur, wenn man sie vorher nicht kennt.
Never try, never know 😉
Der Herbst ist die Jahreszeit des Loslassens. Die Natur zieht sich zurück, Blätter fallen, nichts klammert. Nicht alles, was ist, muss bleiben. Nicht alles lässt sich kontrollieren. In dieser Phase wird deine Wahrnehmung stiller und präziser. Du spürst, was dich wirklich nährt – und woran du nur verbissen festhältst, weil es vertraut ist: Beziehungen, Rollen, Routinen, Loyalitäten und alte Vorstellungen davon, wer du sein solltest. Die Tage werden dunkler, die Nächte länger.
Zeit für Gemütlichkeit, Rückzug und ehrliche Sortierung. Deine Einladung zu einer erwachsenen Fuck-it-Haltung: nicht trotzig, nicht gleichgültig, sondern klar. Du lernst auszuhalten, dass eine ehrliche Entscheidung nicht allen gefallen wird – und deinen eigenen Werten trotzdem treu zu bleiben. Loslassen bedeutet hier nicht: „Scheiß drauf.“ Sondern: „Ich weiß, was für mich stimmt. Und ich bin bereit, mit den Konsequenzen zu leben.“
Willkommen im transformtivem Herbst, dem Element des Feuers. Nach neun Monaten körperlicher, gesellschaftlicher und wissensbasierter Arbeit wenden wir uns einer weiteren Form des Erkennens zu: deiner Intuition und der Spiritualität als möglicher Ergänzung. Denn wer gelernt hat, der eigenen Wahrnehmung wieder zu vertrauen, beginnt auch den leiseren Signalen zuzuhören. Nicht als Gegenentwurf zu Vernunft und Wissen, sondern als weitere Informationsquelle: Was nehme ich wahr? Was weiß ich? Was spüre ich? Und was davon ist für meine Entscheidung relevant?
Gehenlassen ist nicht einfach Kontrollverlust. Es ist die Fähigkeit anzuerkennen, dass nicht alles gehalten werden kann und nicht alles gehalten werden sollte. Du übst, still genug zu werden, um wahrzunehmen, was dir gut tut und was nicht. Nicht aus einem Impuls heraus, sondern aus innerer Klarheit.
Methoden & Erfahrungen
Inhalte & Themen
Du musst nicht mehr alles kontrollieren. Du musst nicht mehr auf jede Unsicherheit sofort reagieren. Du wirst still, beobachtest und entscheidest aus einer Klarheit heraus, die nicht aus Kontrolle, sondern aus Vertrauen entsteht. Du hörst auf, Frieden um jeden Preis herstellen zu wollen. Du erkennst, dass Liebe und Klarheit sich nicht ausschließen und dass manche Dinge nicht deshalb enden, weil du gescheitert bist, sondern weil du aufgehört hast, dich selbst und Ungerechtigkeiten zu verraten.
Zwei Wochen Winterruhe. Zeit, bewusst zu entschleunigen und zu lauschen, während draußen der Vorweihnachtsrubel tobt.
Während draußen die Welt lauter wird, wird es bei uns stiller. Kein neuer Unterricht. Kein Leistungsdruck. Kein Gefühl, etwas verpassen zu müssen.
was war. Genau das tun wir auch. Du hast Zeit, Geschenke zu besorgen, Familie zu besuchen, Weihnachtsmärkte zu genießen oder einfach nur zu sein.
Du bist nicht widersprüchlich. Du bist facettenreich. Jetzt geht es nicht darum, eine bestimmte Rolle einzunehmen, sondern dauerhaften Zugriff auf dich in deiner wundervollen Vielfalt zu ermöglichen. In diesem Modul schauen wir uns an, welche Seite in dir meist automatisch übernimmt und welche kaum zu Wort kommt.
Und was möglich wird, wenn du wieder bewusst entscheidest, welche Facette du wann auleben willst.
Die Magie der Dunkelheit. Zwölf Rauhnächte. Zwölf Archetypen. Jeden Morgen um 6:00 Uhr (ja, richtig gelesen 😏) treffen wir uns live auf Zoom und stellen die richtigen Frage an deine Identität.
Willkommen im Winter, dem Element der Erde. Jetzt kehren wir nach Innen. Die Zeit zwischen Wintersonnenwende und Jahresbeginn gilt in vielen Traditionen als Schwellenzeit. Das Alte endet, das Neue hat noch nicht ganz begonnen. Genau diesen Zwischenraum nutzen wir: nicht, um uns möglichst schnell neue Ziele zu setzen, sondern um still genug zu werden, die eigenen Antworten wieder zu hören.
Wir nutzen diese Tage bewusst nicht für Vision Boards und gute Vorsätze, sondern für echte Innenschau. Als Werkzeug dient uns die Archetypenlehre nach C. G. Jung: eine psychologische Landkarte, die unterschiedlichen Anteilen deiner Persönlichkeit eine Sprache gibt.
Denn du bist nicht sprunghaft oder widersprüchlich, sondern vielschichtig. Mal braucht es deine Kriegerin, mal deine Magierin, mal deine Wilde. All das bist du. Die Rauhnächte verraten dir nicht deine Zukunft. Sie geben dir die seltene Gelegenheit, bewusst zu fühlen, welche Seiten von dir künftig mehr Raum bekommen sollen.
Das Wintermodul ist ein besonderer Teil dieser Jahresbegleitung und einer, den ich dir an dieser Stelle bewusst nicht vollständig vorwegnehmen möchte. Alles weitere, was du hierfür wissen musst, erfährst du im Bewerbungsprozess.
Fast ein Jahr lang hast du verstanden, wahrgenommen, ausprobiert, verworfen und neu entschieden. In den letzten Monaten geht es nicht mehr um das nächste große Thema. Sondern darum, dass all das auch an einem Montagmorgen funktioniert. Im Büro. Mit deiner Familie. Im Konflikt mit deiner Chefin. Beim Dating. In den kleinen Momenten, in denen niemand zusieht und du vielleicht doch wieder einknicken willst.
Begleitet von einer Gruppe, die deine Geschichte inzwischen kennt.
Zum Abschluss geht es gemeinsam in die Berge: ein Wochenende mit Bergpanorama, Sauna, Wanderung, gutem Essen und viel Gemütlichkeit. Wir schauen zurück, feiern, wie mega wir sind, und schließen dieses gemeinsame Jahr bewusst ab.
Der Sinn dieser Schule war nie, dass du mich brauchst, sondern dass du lernst, dir selbst am meisten zu vertrauen und dein Leben unabhängig zu gestalten. Der Großteil eurer gemeinsamen Reise liegt hinter dir, und die intensive Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Jetzt beginnt das eigentliche Leben.
Souveränität zeigt sich nicht am Lagerfeuer oder in geführten Räumen, sondern montagmorgens im Büro, beim Streit mit deiner Familie, in missverständlichen Beziehungsdynamiken, beim Date, im Supermarkt, im Konflikt mit deiner Chefin – genau in den Momenten, in denen du dich früher untergeordnet hättest.
Die ersten Wochen nach intensiven Prozessen fühlen sich oft leicht an, fast unbesiegbar. Doch irgendwann kommen sie wieder: der schwierige Kollege, die Mutter, die deine Grenzen nicht versteht, die Beziehung, die dich herausfordert. Genau dafür bleiben wir bis zum Schluss zusammen – nicht um dich streichelnd aufzufangen, sondern um dich dabei zu begleiten, immer häufiger aus deiner eigenen Stabilität heraus zu handeln.
Das passiert:
Das lernst du:
Du musst dich nicht mehr ständig fragen, ob du richtig bist. Du kennst deine Werte, deine Grenzen und deine Verantwortung, weil du gelernt hast, dir selbst zu vertrauen, auch wenn es unbequem wird. Je selbstverständlicher du die Frau wirst, die du längst geworden bist, desto seltener brauchst du dafür Mut. Und genau das trägst du nun in die Welt. Du bist Inspirationsquelle und Vorbild geworden.
Das Schuljahr endet, das Fuck-it-Kollektiv nicht. Aus einer Klasse ist ein Netzwerk geworden: Frauen, die deinen Weg kennen, dieselbe Sprache sprechen, dich feiern, wenn du für dich einstehst und dich erinnern, wenn du dich selbst einmal aus den Augen verlierst. Denn Souveränität lernt man nicht allein und sie muss auch danach nicht einsam gelebt werden.
Für maximale Transparenz
unser Jahr der Souveränität
Bewirb dich für das schuljahr 2027
Eindrücke & Stimmen ehemaliger Kundinnen
Facts
Du musst weder besonders weit sein noch dein Leben komplett im Griff haben. Aber du solltest Lust auf ehrliche Auseinandersetzung haben – mit dir selbst, mit anderen und auch mit Perspektiven, die deiner eigenen widersprechen könnten.
Du passt wahrscheinlich ziemlich gut in diese Gruppe, wenn du reflektiert bist, Verantwortung für dich übernehmen kannst, neugierig auf Menschen und Zusammenhänge bist und nicht nur bestätigt werden möchtest. Wenn du diskutieren, lachen, zweifeln, dich zeigen und auch mal unbequem werden kannst: it’s a Match. 🥂
Was ich nicht suche, sind zwölf möglichst ähnliche Frauen. Im Gegenteil. Ich möchte eine Schulklasse, in der unterschiedliche Biografien, Berufe, Meinungen und Persönlichkeiten aufeinandertreffen – wie im echten alltäglichen Leben auch, aber bei einem gemeinsamen Nenner: dem ernsthaften Interesse, sich selbst und die Welt ein bisschen genauer anzuschauen.
Ob das auf beiden Seiten passt, finden wir im Bewerbungsprozess gemeinsam heraus.
Weil diese Gruppe kein Publikum werden soll. Ich möchte jede Frau kennen – nicht nur ihren Namen, sondern ihre Muster, ihre Themen, ihre blinden Flecken und irgendwann auch die Art, wie sie sich zurückzieht, laut wird, anpasst oder in Führung geht.
Gleichzeitig braucht unsere Arbeit echte Gruppendynamik. Unterschiedliche Persönlichkeiten, Reibung, Nähe, Konflikte und Verbindung sind nicht nur Begleiterscheinungen dieses Jahres, sondern Teil davon, woran wir lernen.
Zwölf Frauen sind für mich genau die richtige Größe: groß genug, damit eine echte kleine Gesellschaft entsteht – und klein genug, damit keine darin verschwindet. Und genau deshalb gibt es auch keinen dreizehnten Platz.
Mehr als für einen Onlinekurs – und weniger, als du vielleicht gerade befürchtest. 😉
Wir treffen uns über das Jahr regelmäßig live über Zoom, dazu kommen die drei Präsenzphasen in München, am Atlantik und in den Bergen. Zwischen unseren Treffen steht uns der Gruppenchat zur Verfügung und du bekommst Impulse, Übungen und kleine Experimente für deinen Alltag.
Und genau da liegt der Punkt: Du sollst nicht noch ein zusätzliches Projekt namens „Persönlichkeitsentwicklung“ in deinen Kalender quetschen. Dein Alltag ist ein wesentlicher Teil unserer Arbeit. Deine Meetings, Beziehungen, Konflikte, Entscheidungen und die Momente, in denen du eigentlich Nein meinst und trotzdem Ja sagst – dort findet ein großer Teil dieses Jahres statt.
Die Präsenztermine und Live-Sessions solltest du verbindlich einplanen können (genaue Infos dazu findest du im Bewerbungsprozess). Dazwischen geht es weniger darum, möglichst viel Zeit zu investieren, sondern das, was wir erarbeiten, tatsächlich zu leben (glaub mir, da liegt der real pain)
Im Preis enthalten ist die gesamte Jahresbegleitung über zwölf Monate: alle Live-Sessions, meine Begleitung zwischen den Terminen, sämtliche Inhalte und Materialien sowie unsere drei Präsenzphasen in München, am Atlantik und in den Bergen.
Am Atlantik und in den Bergen musst du vor Ort nichts Wesentliches mehr dazubuchen: Unterkunft, die im Programm vorgesehene Verpflegung und unsere gemeinsamen Aktivitäten – beispielsweise Surfkurs, Breathwork, Sauna oder Wanderguide – sind im Preis enthalten.
In München ist es anders: Hier organisierst und zahlst du die eine Übernachtung sowie deine Verpflegung selbst.
Was grundsätzlich bei dir bleibt, sind bei allen drei Präsenzphasen deine persönliche An- und Abreise sowie individuelle Reiseabsicherungen, die du für dich abschließen möchtest, beispielsweise eine Reiserücktrittsversicherung.
Und das war’s. Mir ist wichtig, dass du vor deiner Entscheidung weißt, was finanziell auf dich zukommt. Es gibt während des Jahres keine versteckten Pflicht-Add-ons oder plötzlich notwendigen Zusatzbuchungen.
Ja, wir gehen surfen. 😃🏄♀️ Und zwar unabhängig davon, ob du zum ersten Mal auf einem Brett stehst oder schon Erfahrung mitbringst.
Der Surfkurs wird professionell begleitet und richtet sich nach deinem jeweiligen Level: Absolute Anfängerinnen lernen die Grundlagen, Fortgeschrittenere können an Technik und Sicherheit weiterarbeiten. Du musst also weder vorher surfen können noch befürchten, dass du dich langweilst, wenn du es schon kannst.
Surfkurs, Board und Neoprenanzug sind im Preis enthalten. Du brauchst eigentlich nur Bock, dich in die Wellen des Lebens zu trauen.
Ziemlich gut. 😏🤩 Die drei Präsenzphasen sind aber auch bewusst sehr unterschiedlich.
In München steht unser gemeinsames Arbeiten im Mittelpunkt: Workshop, Austausch und abends gemeinsam essen gehen. Deine Übernachtung und Verpflegung organisierst und zahlst du hier selbst.
Am Atlantik wohnen wir zwei Wochen in einer (sorry, aber krass großartigen) Location direkt am Wald, nur wenige Minuten vom Strand entfernt – mit zwei Pools und eigenen Fahrrädern für die Gruppe. Surfen, Abenteuer, Breathwork, Schattenarbeit … diese zwei Wochen werden intensiv, und deshalb soll unser Zuhause dort auch ein Ort sein, an dem wir auftanken und für uns sein können. Vor Ort werden wir von einer Privatköchin vegetarisch und vegan bekocht.
In den Bergen wohnen wir mit Bergpanorama und Sauna und werden ebenfalls von einer Privatköchin versorgt. Hier geht es nach diesem Jahr vor allem ums Ankommen, Zurückschauen, Nachvornschauen, Wandern, Feiern und gemeinsam Abschließen.
Bei den Unterkünften habe ich großen Wert auf ein wirklich schönes Ambiente gelegt. Gleichzeitig gehört zur Jahresbegleitung die Bereitschaft, ein Zimmer mit einer anderen Teilnehmerin zu teilen. Wir sind zwölf Frauen und kein Einzelzimmer-Retreat – natürlich mit Ausnahmen für diejenigen, die es wirklich benötigen. Doppelbelegung solltest du grundsätzlich okay finden.
Unterkunft und vorgesehene Verpflegung am Atlantik und in den Bergen sind bereits im Preis enthalten.
Im besten Fall: unbedingt. Die Präsenzphasen sind keine netten Extras zur Jahresbegleitung, sondern ein wesentlicher Teil davon – und jede hat im Jahresverlauf eine eigene Funktion. Gleichzeitig ist das echte Leben das echte Leben. Wenn du krank wirst oder etwas Unvorhersehbares passiert, finden wir natürlich einen Umgang damit. Von vornherein solltest du dir die Termine aber verbindlich freihalten und mit der Entscheidung starten, bei allen drei Präsenzphasen vollständig dabei zu sein. Wenn du schon bei deiner Bewerbung weißt, dass du an einem der Termine definitiv nicht teilnehmen kannst, sag mir das bitte direkt. Dann schauen wir gemeinsam, ob die Jahresbegleitung für dich trotzdem sinnvoll ist.
Kein Drama. Wenn du mir vorher Bescheid gibst, nehme ich die Live-Session auf, sodass du verpasste Termine nachholen kannst. Wenn du krank bist, bist du krank – niemand bekommt hier Fehlstunden eingetragen. 😉 Gleichzeitig lebt die Jahresbegleitung natürlich davon, dass wir uns wirklich begegnen und gemeinsam arbeiten. Die Aufzeichnungen sind deshalb ein Auffangnetz und kein alternatives Teilnahme-Modell. Grundsätzlich solltest du dir die Live-Termine so gut es geht freihalten und regelmäßig dabei sein. Und weil wir ein ganzes Jahr miteinander verbringen: Es wird ziemlich sicher bei jeder mal eine Woche geben, in der das Leben andere Pläne hat. Das ist vollkommen mitgedacht.
Mit deiner Zusage entscheidest du dich grundsätzlich verbindlich für das gesamte Jahr. Dein Platz ist für zwölf Monate für dich reserviert und kann während des laufenden Programms nicht neu vergeben werden. Dass es so intensive und langfristige Formate nur selten gibt, hat auch einen ganz praktischen Grund: Sie verlangen Verbindlichkeit auf beiden Seiten. Ich plane ein gesamtes Jahr mit einer festen Gruppe von nur zwölf Frauen, reserviere Unterkünfte, organisiere Präsenzphasen und gehe damit selbst ein erhebliches finanzielles und unternehmerisches Risiko ein. Ich tue das ganz bewusst, weil ich von diesem Konzept überzeugt bin und weil ich glaube, dass genau diese Dauer einen Unterschied macht. Ein Jahr lässt sich nicht mal eben „durchziehen“. Gleichzeitig kann in einem Jahr etwas passieren, das heute niemand vorhersehen kann. Für wirkliche Ausnahmefälle finden wir eine individuelle Lösung. Mir ist nur wichtig, klar zwischen „Das Jahr fordert mich gerade heraus“ und „Meine Lebensumstände machen eine weitere Teilnahme tatsächlich unmöglich“ zu unterscheiden.
Die konkreten Regelungen zu Laufzeit, Kündigung und Zahlung findest du transparent in den AGB, bevor du dich verbindlich entscheidest.
Ja. Du kannst die Jahresbegleitung entweder einmalig bezahlen oder eine Ratenzahlung wählen. Bei der Ratenzahlung zahlst du 6.410 € mit deiner verbindlichen Buchung. Für die verbleibenden 6.990 € vereinbaren wir eine für dich passende Aufteilung – idealerweise auf wenige größere Raten, maximal auf zwölf Monate verteilt. Wichtig: Die Ratenzahlung ist lediglich eine Aufteilung des Gesamtpreises – du buchst in beiden Fällen die vollständige Jahresbegleitung. Die genauen Zahlungsmodalitäten klären wir selbstverständlich transparent miteinander, bevor du dich verbindlich entscheidest.
Weil ich nicht einfach zwölf Plätze verkaufen, sondern zwölf Menschen für ein gemeinsames Jahr zusammenbringen möchte, bei denen ich wirklich glaube, dass dieses Format zu ihnen und meiner Arbeit passt. Die Gruppendynamik ist ein wesentlicher Teil der Jahresbegleitung – deshalb möchte ich vorher wissen, wer da eigentlich zusammenkommt. Die Bewerbung selbst ist unkompliziert: Du beantwortest mir zunächst ehrlich und offen ein paar Fragen zu dir, deiner aktuellen Situation und deiner Motivation. Wenn ich grundsätzlich das Gefühl habe, dass es passen könnte, lernen wir uns persönlich (und unverbindlich) erstmal kennen. Dabei kannst natürlich auch du alles fragen, was du noch wissen möchtest. Die Bewerbung ist also weder Casting noch Prüfung. Wir lernen uns auf Augenhöhe kennen, bekommen ein Gefühl füreinander und schauen danach ganz bewusst: Passt das? Möchte ich dir einen der zwölf Plätze anbieten – und möchtest du dieses Jahr wirklich mit mir und dieser Gruppe gehen?
Nein, ausdrücklich nicht. Die Jahresbegleitung ist keine Psychotherapie, keine Heilbehandlung und kein Ersatz für eine medizinische oder psychotherapeutische Begleitung. Und gleichzeitig wäre es unehrlich zu behaupten, dass dieses Jahr nicht emotional wird. Wir arbeiten mit deinem Körper, deinen Grenzen, Beziehungen, Entscheidungen, Mindset und den Mustern, mit denen du bisher durchs Leben gegangen bist. Wenn wir anfangen, Bullshit nicht länger mitzutragen, kann ziemlich sichtbar werden, warum wir ihn überhaupt so lange mitgetragen haben. Das kann berühren, wehtun, soziale Verhältnisse sowie Beziehungen verändern und auch alte Verletzungen sichtbar machen. Aber genau dort ist meine Grenze klar: Wir werden nicht gezielt in alten Geschichten oder Traumata graben, um sie zu „heilen“. Ich diagnostiziere und behandle nicht und verspreche keine Heilung. Bei mir gibt es keinen „Heilraum“ und auch keinen diffusen „Alles darf sein“-Raum ohne Boden unter den Füßen. Wir treffen uns als erwachsene Frauen, die sich selbst und einander ernst nehmen, Verantwortung für sich übernehmen und lernen wollen, mit dem, was heute da ist, souveräner umzugehen. Deshalb setzt die Teilnahme voraus, dass du psychisch stabil bist und eigenverantwortlich an den Inhalten und Übungen teilnehmen kannst. Wenn du dich aktuell in einer tiefgreifenden psychischen Krise befindest oder therapeutische Unterstützung benötigst, ist die Jahresbegleitung dafür nicht der richtige Rahmen. Eine bestehende Psychotherapie oder andere therapeutische Begleitung schließt die Teilnahme jedoch nicht grundsätzlich aus. Beides kann sehr gut nebeneinander bestehen – solange es für dich und deine Situation sinnvoll ist. Die verbindlichen Voraussetzungen und Grenzen der Teilnahme findest du selbstverständlich auch in den Teilnahmebedingungen.
12 Frauen. 12 Plätze. Bist du bereit?
Hinter der angepassten Zweifelspirale wartet deine eigene Lebendigkeit. Lass uns in 45 Minuten herausfinden, ob das Jahr der Souveränität dein Commitment ist.
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Mehr Informationen
Verkörpern, was erkannt wurde
Jetzt wird aus Erkenntnis Erfahrung. Im zweiwöchigen Intensiv-Surf-Retreat „Waves Called Life“ am Atlantik in Frankreich trainierst du genau dort weiter, wo Denken allein nicht mehr reicht: im Körper, in Beziehungen und in Momenten von Unsicherheit.
Breathwork, Instinkttraining, Wellenreiten als Ego-Waschmaschine, Nähe-Distanz-Arbeit und Ecstatic Dance bringen dich aus dem Verstehen ins Erleben. Du entwickelst Standfestigkeit, die auch unter Druck nicht mehr so leicht ins Wanken gerät.
Vom Wissen zur Verkörperung. Im Frühling, dem Element der Luft, hast du verstanden, warum du geworden bist, wie du bist. Jetzt, im Sommer, dem Element des Wassers, beginnt die eigentliche Arbeit. Denn Wissen verändert wenig, solange du es nicht in Handlung übersetzt und dein Körper unter sozialem Druck immer wieder dieselben alten Programme abspult.
Leitlinie
Warum verliere ich mich immer dann, wenn andere Menschen dabei sind?
Unterrichtsinhalte
Social Embodiment verstehen
Verkörperte Wahrnehmung
Soziale Dynamiken erleben
Transformation
Waves Called Life
Der Höhepunkt dieses Moduls ist das zweiwöchige Intensiv-Surf-Retreat „Waves Called Life“ am Atlantik in Frankreich. Hier wird aus Theorie unmittelbare Erfahrung. Die Welle interessiert sich nicht dafür, ob du alles richtig machst. Du kannst sie nicht kontrollieren, nur lernen, wahrzunehmen, zu reagieren und dir selbst zu vertrauen. Zwischen Wellen und Weite trainierst du genau das, was im Alltag so leicht verloren geht: bei dir zu bleiben, während um dich herum etwas passiert. Bewegung und Stille, Begegnung und Rückzug, Herausforderung und Reflexion wechseln sich ab.
Ergebnis
Du lernst, im Kontakt mit anderen bei dir selbst zu bleiben, statt dich in fremden Stimmungen zu verlieren. Statt automatisch mitzuschwingen, spürst du früher, wann du beginnst, dich anzupassen – und kannst bewusst entscheiden, ob du das willst. Alte Schutzstrategien weichen zunehmend echter, verkörperter Sicherheit. Du bleibst präsent, auch wenn dein Umfeld etwas anderes fühlt, will oder von dir erwartet. Und genau dort beginnt Souveränität: nicht wenn niemand Druck ausübt, sondern wenn du dich unter Druck nicht mehr so leicht selbst verlässt.