Morgenmagie der Rauhnächte
Drei Wochen Identitätsarbeit mit deinen zwölf Archetypen
Es geht nicht darum, jemand anderes zu werden, sondern bewusster zu entscheiden, welche deiner vielen Facetten du wann ausleben willst.
Jedes Jahr zur gleichen Zeit nehmen wir uns vor, vieles anders zu machen. Wir reflektieren, planen, starten motiviert in den Januar und landen im Februar erstaunlich schnell wieder in alten Mustern. Das Problem ist selten fehlendes Wissen. Du weißt längst, wo du klarer sein willst, wo ein Nein überfällig ist, wo mehr Mut oder Freiheit fehlt. Und trotzdem greifst du im entscheidenden Moment wieder zu dem, was du immer tust. Wenn du immer die Vernünftige warst, fällt Unbequemlichkeit schwer. Wenn du immer die Verlässliche warst, fühlt sich jedes Nein wie Verrat an. Und wenn du glaubst, eine bestimmte Version von dir sein zu müssen, um dazuzugehören, macht dich auch die schönste Neujahrsliste nicht frei.
Deshalb machen wir diesen Winter etwas Ungewohntes: erstmal nichts Neues aus dir.
Die Natur zeigt es uns: Im Winter wird nicht optimiert, es wird still, Kräfte ziehen sich in sich zurück. Lauschen den ungeahnten Potenzialen. Genau dafür nutzen wir die Rauhnächte. Nicht, um wegzuräuchern, was unangenehm ist oder vorherzusehen, was kommt, sondern um aufzuhören, ständig eine neue Version von dir zu produzieren. Runterfahren. Hinschauen. Alte Selbstbilder loslassen. Und die entscheidende Frage stellen:
Zwölf Facetten. Eine Frau.
Du sehnst dich nach Geborgenheit und Freiheit, nach Halt und Selbstbestimmung. Mal führen, mal fallenlassen, mal Nähe schenken, mal den Alleingang wählen… Das ist keine Unentschlossenheit, es ist lebendige Vielschichtigkeit.
Doch nicht jede deiner Facetten bekommt gleich viel Raum. Manche hast du perfektioniert, andere kaum kennengelernt oder irgendwann verdrängt. Die zwölf Archetypen machen diese inneren Anteile sichtbar und mit ihnen Potenzial, das bisher wenig Platz in deinem Leben hatte.
Die Frage ist nicht, wer bin ich, sondern: Welche Eigenschaft bestimmt ständig mein Leben und welche kommt kaum zum Zug?
Die Kriegerin
Entscheidungskraft, messerscharfe Grenzen und Gerechtigkeit.
Die Hexe
Transformation und Schattenarbeit.
Die Wolfsfrau
Instinkte, Freiheit und Unabhängigkeit.
Die Sinnliche
Genuss, körperliche Liebe und Hingabe.
Die Mutter
Verständnis, Fürsorge und Loslassen.
Die Entdeckerin
Lebensfreude, Naivität und unschuldige Neugier.
Die Kreative
Muse, Schöpfungskraft und Inspirationsquelle.
Die alte Weise
Weitblick und Weisheit.
Die Priesterin
Ehrwürdigkeit, Demut und Spiritualität.
Die Heilerin
Intuition, Wissen und Wahrnehmungskraft.
Die Weggefährtin
Ehrlichkeit, Schwesternschaft und Loyalität.
Die Souveränin
Führungsstärke, Gelassenheit und Macht.
Here we go
Eine Zeit, in der du beobachtest, staunst und ausprobierst. Mitten im Alltagstrubel, mitten in Weihnachten, sau früh morgens. Aber genau deshalb ziemlich genial.
Wer dich da morgens um 6 Uhr erwartet

Und wenn es eine Sache gibt, in der ich Meisterin bin, dann darin, mich nicht auf eine Version von mir reduzieren zu lassen.
Ich war verbeamtete Lehrerin und begleite heute Frauen zu ihrer eigenen Souveränität. Ich liebe Soziologie, Psychologie und alles, was sich logisch erklären lässt und arbeite gleichzeitig mit Körper, Nervensystem und Wahrnehmung.
Ich kenne die fürsorgliche Mutter in mir genauso wie die entschlossene Kriegerin. Die instinktive Wolfsfrau, die in Freiheit lebt. Die alte Weise, die innehält und schmunzelnd beobachtet. Und die neugierige Entdeckerin, die längst losgehüpft ist. Lange dachte ich, ich müsste mich entscheiden. Ich wäre zu viel. Zu kompliziert. Heute weiß ich: Das bin alles ich. Und das ist der Hammer. Genau diesen Raum öffne ich dir in den Rauhnächten. Keine Dogmen, kein Festlegenmüssen. Sondern mehr Freiheit darin, du selbst zu sein.
Also: Bieten wir der Welt mal ein bisschen mehr von unserer Bandbreite.
Es ist Zeit.
Was du diesmal anders mit ins neue Jahr nimmst
Rauhnächte 2026/27
Bereit, dich nicht länger auf eine Version von dir festzulegen?
21. Dezember – 10 Januar
DIE TERMINE
399 €
Erfahrungen
Fragen. Antworten. Klarheit.
Jein. Wenn du kannst: komm. Die frühen Morgenstunden sind bewusst Teil des Konzepts – bevor Weihnachten, Familie, Arbeit, Nachrichten und der ganze Rest der Welt etwas von dir wollen. Wenn du krank oder wirklich verhindert sein solltest, gibt es Aufzeichnungen.
Die gemeinsamen Morgensessions finden live über Zoom statt und werden aufgezeichnet.
Die gemeinsamen Morgen sind der Kern. Dazu kommen kleine Impulse für deine individuelle Morgenroutine, Journaling und Alltagsexperimente. Du brauchst aber keine drei Wochen Urlaub und sollst dein Leben ausdrücklich nicht um dieses Programm herum stilllegen. Im Gegenteil: Interessant wird es genau dort, wo das Ganze auf dein echtes Leben trifft.
Ja. Ich habe die Morgen bewusst so konzipiert, dass der wichtigste Teil in den ersten 45–60 Minuten stattfindet.In dieser Zeit bekommst du den jeweiligen Impuls, die Inhalte und die angeleitete Praxis für den Tag. Danach bleibt noch Raum für Fragen, Austausch und alles, was gerade aufkommt.
Wenn du also um 7 Uhr raus musst, weil Arbeit, Kinder oder dein Leben rufen: alles gut. Du verpasst nicht plötzlich den halben Prozess. Wer Zeit hat, bleibt noch da. Wer losmuss, geht mit dem Wesentlichen in den Tag.
Dann gibst du mir Bescheid, ich sende dir die Aufzeichnung und du holst es irgendwann nach. Du musst nicht „alles perfekt durchziehen“, damit die Begleitung funktioniert. Wenn du allerdings schon jetzt weißt, dass du einen Großteil der zwölf Morgen verpassen wirst, würde ich prüfen, ob dieses Format gerade wirklich zu deinem Leben passt.
Genau deshalb machen wir es dann. Du musst nicht erst warten, bis dein Leben ruhig genug für dich geworden ist. Gerade Weihnachten bringt alte Rollen, Erwartungen, Nähe, Grenzen und Familiendynamiken ziemlich zuverlässig auf den Tisch. Wir arbeiten nicht trotz deines Drumherums, sondern mitten darin. Ok, am Morgen nach Silvester treffen wir uns übrigens nicht um 6 Uhr – da gibt’s eine Alternative. Irgendwo hört’s dann auch bei mir auf. 😉
Keine perfekte neue Version deiner selbst. Im besten Fall etwas wesentlich Brauchbareres: Du erkennst schneller, welche deiner alten Rollen automatisch übernimmt, kennst mehr Seiten von dir aus eigener Erfahrung und kannst bewusster entscheiden, welche davon du aktivierst. Und daraus entsteht eine andere Art von Ausrichtung fürs neue Jahr – weniger „Wer sollte ich werden?“ und mehr „Wie will ich tatsächlich leben?“
Überhaupt nicht. Du musst weder räuchern können noch an irgendeine bestimmte Form von Spiritualität glauben. Wir nutzen die Rauhnächte als besondere Zeit zwischen den Jahren und die Archetypen als Bilder für unterschiedliche menschliche Seiten in dir. Neugier reicht völlig.
Nein, ausdrücklich nicht. Die Begleitung ist ein Raum für Selbsterfahrung, Reflexion und persönliche Entwicklung und ersetzt keine Psychotherapie oder medizinische Behandlung.
Dann komm erst recht ohne große Erwartungen. Du musst nicht daran „glauben“. Die Kriegerin, Fürsorgliche oder Wilde sind keine magischen Wesen, sondern Möglichkeiten, sehr unterschiedliche Qualitäten in dir sichtbar und erlebbar zu machen. Entscheidend ist nicht das Label – sondern was du über dich bemerkst, wenn du diese Seite tatsächlich ausprobierst.
Wenn du eigentlich nur ein paar schöne Rauhnachtsrituale, zwölf Wünsche und eine Nebensache zwischen den Jahren suchst, gibt es wahrscheinlich passendere Angebote. Hier geht es um ehrliche Selbstbeobachtung, Körperarbeit, Experimente im echten Leben und die Bereitschaft, die eigene Vorstellung davon, „so bin ich eben“, ein bisschen (sehr) auseinanderzunehmen.
Jein. Ich mag Räuchern, die Idee der 13 Wünsche oder Orakelkarten, aber dafür brauchst du mich ehrlich gesagt nicht. Wir nutzen die Rauhnächte als magische Schwellenzeit für psychologische Identitätsarbeit und die 12 Archetypen. Rituale gibt es dort, wo sie Sinn ergeben. Aber wir versuchen hier nicht herauszufinden, was das Universum nächstes Jahr mit dir vorhat. Mich interessiert wesentlich mehr, was du vorhast.
Die Rauhnächte sind kein Trend.
Sie sind die seltene Gelegenheit, zwischen dem, was war, und dem, was kommt, nicht sofort eine Antwort haben zu müssen. Einen Raum zwischen Reiz und Reaktion entstehen zu lassen. Und darin wieder wählen zu können.
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